Mordechai Maisel<\/strong>Mit der Erlaubnis des damaligen Kaisers Rudolf II. wurde die Maisel-Synagoge 1592 eingeweiht. Das urspr\u00fcngliche Geb\u00e4ude - ein dreischiffiger Renaissance-Tempel - wurde von Judah Coref de Herz entworfen, und Josef Wahl beaufsichtigte den Bau.<\/p>\n\n\n\nIm Jahr 1601 verstarb Maisel und hinterlie\u00df der j\u00fcdischen Gemeinde Prags seine gleichnamige Synagoge. Leider missachtete die Regierung das Testament und konfiszierte Maisels Eigentum, einschlie\u00dflich des Grundst\u00fccks - ein damals \u00fcblicher Vorgang, von dem mehrere Prager Synagogen betroffen waren. Schlie\u00dflich ging der Fall vor Gericht, und nach jahrzehntelangen Prozessen wurden der Gemeinde ihre Rechte zur\u00fcckgegeben. <\/p>\n\n\n\n
Im Jahr 1689 wurde das Viertel von einem gro\u00dfen Brand heimgesucht, der das Geb\u00e4ude stark besch\u00e4digte. Zwischen 1862 und 1864 wurde es renoviert. Viele Jahrzehnte sp\u00e4ter entwarf der Architekt Alfred Grotte im Rahmen einer Stadterneuerungsinitiative eine neugotische Renovierung. Doch schon bald nach der Renovierung durch Grotte musste die Synagoge wegen Geldmangels und gef\u00e4hrlicher Innenraumbedingungen geschlossen werden. <\/p>\n\n\n\n
Gl\u00fccklicherweise konnte die Maisel-Synagoge nach der Samtenen Revolution - die die kommunistische \u00c4ra in der Tschechischen Republik beendete - die notwendigen Mittel f\u00fcr die Modernisierung des Geb\u00e4udes und die Wiederaufnahme der \u00d6ffentlichkeit erhalten. Die letzte gr\u00f6\u00dfere Renovierung fand zwischen 2014 und 2015 statt.<\/p>\n\n\n\n
Die Maisel-Synagoge ist eine der wichtigsten historischen St\u00e4tten in Prag<\/strong>. Wenn Sie in der Stadt sind, sollten Sie sich einen Nachmittag Zeit nehmen, um das Geb\u00e4ude zu erkunden und die Ausstellung zu besichtigen. Es ist eine erf\u00fcllende Erfahrung, und Sie werden froh sein, dass Sie dort waren.<\/p>\n\n\n\n